Prostatitis: Symptome, Ursachen & Behandlung der Prostataentzündung
Hast du häufig Schmerzen beim Wasserlassen, ein Druckgefühl im Becken oder musst du häufiger auf die Toilette? Hinter diesen Symptomen kann eine Prostatitis stecken. Dabei handelt es sich um eine Entzündung der Prostata, die viele Männer in verschiedenen Altersgruppen betreffen kann. In diesem Beitrag erfährst du, was sich hinter einer Prostataentzündung verbirgt und wie du sie behandeln kannst.
Was ist eine Prostatitis?

Eine Prostatitis ist eine Entzündung der Prostata, einer kleinen Drüse beim Mann, die unterhalb der Blase liegt. Sie ist eine häufig auftretende urologische Erkrankung und betrifft laut einigen Studien viele Männer im Laufe ihres Lebens.
Im Gegensatz zur Prostatahyperplasie (BPH), bei der die Prostata lediglich vergrößert ist und Beschwerden beim Wasserlassen bereitet, kann die Prostataentzündung zu Schmerzen sowie zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen.
Die Ursachen können sowohl infektiös, meist durch Bakterien, als auch nicht-infektiös sein. Bei den nicht-infektiösen Formen sind die genauen Ursachen oft unklar. Bestimmte Lebensstilfaktoren wie Stress oder Toilettengewohnheiten können die Beschwerden jedoch beeinflussen.
Welche Formen der Prostatitis gibt es?
Die Prostataentzündung wird laut dem National Institutes of Health (NIH) in vier verschiedene Formen unterteilt:
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Form |
Erklärung |
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Akute bakterielle Prostatitis |
Plötzliche bakterielle Infektion mit Symptomen (NIH I) |
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Chronische bakterielle Prostatitis |
Langanhaltende bakterielle Infektion mit Symptomen (NIH II) |
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Chronisches Beckenschmerzsyndrom (CPPS) |
Keine nachweisbare bakterielle Infektion, aber wiederkehrende Symptome, wird unterteilt in 2. keine Entzündung des Gewebes (NIH IIIB) |
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Asymptomatische Prostatitis |
keine Beschwerden, trotz erhöhtem Entzündungswert (NIH IV) |
Das chronische Beckenschmerzsyndrom macht dabei laut einer Studie von 2023 etwa 90–95 % der Prostatitis-Fälle aus und kommt damit am häufigsten vor.
Prostatitis Behandlungsdauer: Wie lange dauert eine Prostataentzündung?
Je nach Form kann eine Prostatitis unterschiedlich lang andauern:
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Form |
Dauer |
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Akute bakterielle Prostatitis |
2–6 Wochen, Behandlung mit Antibiotika, bei konsequenter Behandlung meist vollständige Heilung |
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Chronische bakterielle Prostatitis |
Dauert länger als 3 Monate, Behandlungsdauer 4–12 Wochen, Rückfälle sind häufig |
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Chronisches Beckenschmerzsyndrom (CPPS) |
Monate bis Jahre, oft schubweiser Verlauf, Ziel ist eher Symptomkontrolle statt Heilung |
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Asymptomatische Prostatitis |
Dauer irrelevant, keine Behandlung nötig, meist Zufallsbefunde |
Während die akute bakterielle Prostatitis eine Infektion darstellt, die im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein kann, ist der chronische Verlauf des Beckenschmerzsyndroms zwar nicht lebensbedrohlich, schränkt aber deutlich die Lebensqualität ein. Der Grund dafür ist, dass es schwerer zu therapieren ist und mit vielen psychischen und physischen Belastungen einhergehen kann.
Die Chancen auf vollständige Heilung stehen bei einer akuten bakteriellen Prostatitis gut, insbesondere, wenn das Antibiotikum anschlägt. Eine unbehandelte Prostataentzündung kann hingegen in seltenen Fällen sogar zu Fruchtbarkeitsverlust führen.
Was sind die Symptome & Beschwerden einer Prostatitis?
Auch die Symptome unterscheiden sich je nach Form der Prostataentzündung:
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Form |
Symptome & Beschwerden |
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Akute bakterielle Prostatitis |
Schmerzen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang, Fieber, Schüttelfrost, Unwohlsein und Muskelschmerzen |
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Chronische bakterielle Prostatitis |
Wiederkehrende Beckenschmerzen, häufiger Harndrang, Probleme beim Wasserlassen |
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Chronisches Beckenschmerzsyndrom (CPPS) |
Beckenschmerzen, Schmerzen bei der Ejakulation, Entleerungsprobleme, keine nachweisbare organische Ursache |
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Asymptomatische Prostatitis |
keine Symptome |
Wichtig ist, dass bei plötzlich auftretenden starken Schmerzen oder Symptomen eine ärztliche Abklärung und ggf. Behandlung erfolgt.
Folgen: Wie gefährlich ist eine Prostataentzündung?
Komplikationen bei Prostatitis können auftreten, wenn die Entzündung der Prostata über einen längeren Zeitraum ignoriert wird oder die Antibiotika nicht anschlagen.
Mögliche Folgen einer unbehandelten Prostataentzündung sind:
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Entzündungen & Sepsis
In Einzelfällen kann sich die Infektion ausbreiten und auf die Nieren übergehen (Nierenbeckenentzündung), dauerhaft chronisch werden oder zu einer gefährlichen Blutvergiftung (Sepsis) führen.
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Fruchtbarkeit & Spermien
Wer die Entzündung nicht behandeln lässt oder bei wem Antibiotika nicht wirken, muss damit rechnen, dass die Fruchtbarkeit sinkt. Bakterien bremsen Spermien aus: Studien zeigen, dass eine sehr hohe Anzahl an Bakterien die Spermien träge macht und sie schneller absterben lässt.
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Abszesse (Eiteransammlungen)
Wenn die Prostata sich durch eine bakterielle Infektion entzündet, kann sich in seltenen Fällen ein Abszess bilden, also eine eingekapselte Ansammlung von Eiter im Gewebe. Besonders gefährdet sind Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist oder die Diabetes haben. Auch wer einen Blasenkatheter trägt oder medizinische Eingriffe an der Harnröhre hatte, hat ein erhöhtes Risiko, eine solche Komplikation zu entwickeln.
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Langzeitfolgen
Ein wichtiger Punkt für die Nachsorge: Laut Studien behält etwa jeder zehnte Patient nach einer akuten bakteriellen Entzündung dauerhafte Schmerzen im Unterleib zurück und leidet somit unter einem chronischen Beckenschmerzsyndrom.
Kurzfazit: Je früher und konsequenter die Behandlung erfolgt, desto geringer ist das Risiko für diese Komplikationen.
Habe ich eine gutartige Prostatavergrößerung oder eine Prostatitis?
Wer Beschwerden rund um die Prostata hat, fragt sich oft: Ist das jetzt eine Prostataentzündung oder eine vergrößerte Prostata? Tatsächlich können beide gemeinsam vorkommen: Etwa 12–16 % der Männer mit einer chronischen Prostatitis haben laut Studien auch eine gutartige Prostatavergrößerung.
Der entscheidende Unterschied liegt im Kern der Erkrankung:
- Bei der BPH (benignen Prostatahyperplasie) wächst das Prostatagewebe. Das ist ein rein strukturelles, hormonell bedingtes Problem, das vor allem ältere Männer betrifft und den Harnfluss mechanisch einengt.
- Eine Prostatitis hingegen ist eine Entzündung der Prostata, die in jedem Alter auftreten kann und häufig mit Schmerzen, Brennen und allgemeinem Krankheitsgefühl einhergehen kann. Der Harnstrahl kann dabei ebenfalls beeinträchtigt sein.
Beide können sich also ähnlich anfühlen, haben aber unterschiedliche Ursachen und brauchen unterschiedliche Behandlungen.
Besonders wichtig zu wissen: Eine Prostatitis scheint langfristig das Risiko zu erhöhen, später eine Prostatavergrößerung zu entwickeln und möglicherweise sogar Prostatakrebs. Das unterstreicht, wie wichtig es ist, Entzündungen der Prostata ernst zu nehmen und konsequent zu behandeln, anstatt sie einfach auszusitzen.
Ursachen & Risikofaktoren: Wie entsteht eine Prostatitis?
Die Risikofaktoren und Ursachen einer Prostatitis unterscheiden sich je nachdem, ob sie bakteriell oder nicht-bakteriell entstanden ist:
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Bakterielle Prostataentzündung
Bei einer bakteriellen Prostataentzündung gelangen Bakterien meist über die Harnröhre in die Prostata und schaffen es, die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers zu überwinden.
Bestimmte Faktoren können das Risiko einer bakteriellen Prostataentzündung erhöhen:
- Eingriffe oder Untersuchungen an der Prostata
- Längere Nutzung eines Katheters
- Verengte Harnröhre
- Vergrößerte Prostata (BPH)
- Vorhautverengung
- Entzündungen der Harnröhre
- Erkrankungen wie Diabetes
- Geschwächtes Immunsystem
- Sexuell übertragbare Infektionen
Die genauen Ursachen der chronischen bakteriellen Form werfen in der Wissenschaft noch viele Fragen auf. Vermutlich spielen sogenannte »Biofilme« eine Rolle. Sie dienen als Schutzschichten, in denen sich Bakterien verstecken und dadurch schwerer zu behandeln sind.
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Nicht bakterielle Prostataentzündung
Da bei der nicht-bakteriellen Form keine nachweisbaren Keime oder Bakterien gefunden werden, gibt es auch keinen klaren »Gegner«, der mit Antibiotika behandelt werden kann. Stattdessen geht man von einem Zusammenspiel aus mehreren möglichen Einflussfaktoren aus, wie:
- Immunstörungen: Eine mögliche Fehlregulation des Immunsystems kann Entzündungsprozesse begünstigen.
- Hormonelle Einflüsse: Hormonelle Veränderungen könnten das Gewebe empfindlicher für Reize machen.
- Störungen im Nervensystem: Fehlgeleitete Signalverarbeitung oder ein sogenanntes Schmerzgedächtnis können dazu führen, dass Reize verstärkt oder dauerhaft als Schmerz wahrgenommen werden.
- Stress: Chronischer Stress kann zu einer anhaltenden Anspannung der Beckenbodenmuskulatur führen und Beschwerden verstärken.
- Chemische Reize: Bestandteile des Urins können das Gewebe reizen, wobei dieser Zusammenhang nicht abschließend geklärt ist.
- Rückfluss von Urin in die Prostata: Es wird diskutiert, ob Urin unter bestimmten Bedingungen in die Prostatagänge gelangen und dort Reizungen verursachen kann.
- Darmbeschwerden: Beschwerden wie ein Reizdarmsyndrom können über gemeinsame Nervenverbindungen und Entzündungsprozesse die Symptomatik beeinflussen.
- Ernährung: Die Ernährung kann die Darmflora beeinflussen und damit indirekt Auswirkungen auf Beschwerden haben.
Wichtig zu wissen: Es gibt eine wechselseitige Kommunikation zwischen Darm, Immunsystem und Prostata (Darm-Prostata-Achse). Ein Ungleichgewicht in einem Bereich kann daher auch den anderen beeinflussen.
Diagnose: So wird eine Entzündung der Prostata festgestellt
Die Diagnose einer Prostatitis erfolgt durch eine Kombination aus Anamnese, körperlicher Untersuchung und gezielten Laboruntersuchungen.
Hier haben wir die wichtigsten Schritte der Untersuchung zusammengefasst:
- Anamnese: Zunächst erfragt der Arzt typische Beschwerden wie Schmerzen im Beckenbereich, Probleme beim Wasserlassen oder Fieber.
- Tastuntersuchung: Anschließend erfolgt meist eine rektale Untersuchung, bei der die Prostata auf Druckempfindlichkeit und Vergrößerung abgetastet wird.
- Urin-Check & Blutproben: Ergänzend werden Urin- und Blutproben analysiert, um Entzündungszeichen oder bakterielle Erreger nachzuweisen.
- Spezialisierte Tests: In einigen Fällen können auch spezielle Tests wie das sogenannte »Vier-Gläser-Probenverfahren« oder bildgebende Verfahren wie ein Ultraschall eingesetzt werden.
Keine Sorge: Viele Männer haben vor der Tastuntersuchung die größte Hemmung, dabei ist sie meist nach wenigen Sekunden vorbei und liefert bereits wichtige Erkenntnisse.
Wichtig für dich: Da es nicht »die eine« Ursache für Prostatitis gibt, ist die Diagnose oft ein Prozess. Manchmal sind Bakterien schuld, manchmal aber auch verspannte Muskeln im Beckenboden durch zu viel Stress. Eine genaue Abklärung sorgt dafür, dass du nicht unnötig lange mit Schmerzen kämpfst und die richtige Behandlung bekommst.
Prostata Beschwerden: Was hilft bei einer Prostataentzündung?
Für die Behandlung einer Prostataentzündung gibt es Methoden, die von der Form, der Ursache und dem Schweregrad abhängen:
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Medikamente wie Antibiotika
Gängige Medikamente zur Behandlung von Prostatitis und deren Symptomen sind:
- Antibiotika – bei bakterieller Prostatitis
- Schmerzmittel – zur Linderung der Schmerzen
- Alphablocker – zur Entspannung der Prostatamuskulatur und zur Linderung von Harnwegssymptomen
Das Problem: Zum einen wirken Antibiotika nicht immer aufgrund von Antibiotikaresistenzen – das bedeutet, dass die Bakterien eine Widerstandsfähigkeit entwickelt haben, die den Wirkstoff neutralisiert oder wirkungslos macht.
Zum anderen gehen Medikamente auch immer mit Nebenwirkungen einher. Insbesondere Antibiotika können zudem das Darmmikrobiom belasten, da sie neben den schlechten Bakterien auch die guten Bakterien abtöten. Daher ist es wichtig, dass du dich neben und während der Antibiotikatherapie auch um deine Darmgesundheit kümmerst.
Unsere MADENA Symbio-Kapseln sind speziell für die Einnahme nach einer Antibiotikabehandlung entwickelt worden. Sie enthalten wichtige Bakterienkulturen wie Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus rhamnosus, Lactobacillus casei und Bifidobacterium bifidum. Das darin enthaltene besonders potente Inulin Synergy 1 sorgt dafür, dass die zugeführten Bakterien während der Einnahme auch eine ideale Lebensgrundlage vorfinden. Somit kannst du das natürliche Gleichgewicht deines Darmmikrobioms unterstützen.
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Physikalische & unterstützende Maßnahmen
Physiotherapie kann bei der Linderung der Entzündung helfen, indem sie die Schmerzen reduziert und die Muskelfunktion verbessert.
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Natürliche Behandlung durch Pflanzenstoffe
Im Gegensatz zu Medikamenten werden Pflanzenstoffe im Rahmen einer Phytotherapie oft gut vertragen. Sie können dabei helfen, Entzündungen zu hemmen und Schmerzen zu lindern, ohne den Körper unnötig zu belasten. Welche Pflanzenstoffe bei Prostatitis besonders gut wirken, erfährst du im nächsten Abschnitt.
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Anpassung von Lebensstil & Verhalten
Da eine Antibiotika-Therapie allein nicht immer ausreichend ist, insbesondere bei einer nicht-infektiösen Prostatitis, kann es auch helfen, seinen Lebensstil anzupassen.
Dazu gehören etwa:
- Bewegung – durch Entspannungstechniken wie Yoga oder Beckenbodentraining
- eine antientzündliche Ernährung ohne Alkohol – da sie entzündungshemmend wirkt
- Stressabbau – in Form von Achtsamkeitspraktiken für das psychische Wohlbefinden
- Druck vermeiden – durch langes Radfahren oder harte Fahrradsättel
- Ausreichend Flüssigkeit – in Form von Wasser und ungesüßten Kräutertees, um Bakterien auszuspülen
- Beckenboden entspannen – durch warme Sitzbäder
Die Kombination der verschiedenen Methoden wird auch als »multimodale Therapie« bezeichnet und ist wichtig, da ein Ansatz allein oft nicht ausreichend ist.
Welche natürlichen Nährstoffe können die Prostata unterstützen?
Bei der begleitenden Behandlung einer Prostatitis setzen viele Betroffene auf die Kraft natürlicher Pflanzenstoffe und Mineralien, als sogenannte »Phytotherapie«. Diese können dabei helfen, Entzündungsprozesse zu lindern und Symptome zu regulieren.
Phytotherapeutische Pflanzenstoffe bei Prostatitis sind etwa:
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Sägepalme für die Prostata
Sägepalme verringert die Umwandlung von Testosteron in die stärkere Form DHT (Dihydrotestosteron). Da weniger DHT vorhanden ist, wächst die Prostata langsamer, wodurch sie entlastet wird. Das ist insbesondere relevant, wenn neben der Prostatitis auch eine Prostatavergrößerung eine Rolle spielt, da es Beschwerden beim Wasserlassen lindern kann.
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Brennnessel für die Prostata
Brennnesselwurzel kann bei Prostatabeschwerden helfen, weil sie entzündungshemmend wirkt und bestimmte Prozesse in der Prostata bremst, die Beschwerden fördern. Außerdem kann sie ebenfalls dazu beitragen, ein übermäßiges Wachstum der Prostata zu verlangsamen.
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Kürbiskerne: Prostata Wirkung
Kürbiskerne können bei Prostatitis helfen, da sie Phytosterole und Zink liefern, die antioxidativ wirken und entzündliche Prozesse in der Prostata reduzieren können. Ihr Einfluss auf DHT ist eher mild, jedoch tragen sie zur allgemeinen hormonellen Balance bei. Studien deuten darauf hin, dass sie Symptome wie häufigen Harndrang verbessern können.
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Granatapfel für die Prostata
Granatapfel enthält starke antioxidative Polyphenole, die oxidativen Stress reduzieren und Zellschäden vorbeugen können. Die antioxidative Wirkung kann das Fortschreiten von Prostataerkrankungen verlangsamen. Einige Studien zeigen positive Effekte auf Entzündungsmarker und Zellschutz.
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Phytosterole und Prostata: Beta-Sitosterol
Beta-Sitosterol kann bei Prostatitis unterstützend wirken, weil es entzündungshemmende Eigenschaften besitzt und so typische Beschwerden wie Schmerzen oder Druck im Beckenbereich lindern kann. Zusätzlich beeinflusst es den Hormonstoffwechsel, indem es ein Enzym hemmt, das für die Bildung von DHT verantwortlich ist. Darüber hinaus zeigen Studien, dass Beta-Sitosterol den Harnfluss verbessern und Restharn reduzieren kann, was die Prostata entlastet.
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Zink für die Prostata
Bei einer entzündeten Prostata kann Zink den Körper vor allem unterstützend begleiten. Es trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und hilft dabei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Beides kann bei entzündlichen Prozessen, wie einer Prostatitis, eine Rolle spielen.
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Olivenblatt
Bei einer entzündeten Prostata kann Olivenblatt-Extrakt den Körper unterstützen, weil er Stoffe enthält, die Entzündungen im Körper abschwächen und die Zellen schützen. Einfach gesagt: Er hilft dem Körper, besser mit der Entzündung umzugehen, und kann so indirekt zur Linderung der Beschwerden bei Prostatitis beitragen.
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Traubenkernextrakt
Traubenkernextrakt enthält viele sogenannte OPC – das sind natürliche Pflanzenstoffe, die im Körper wie Schutzschilde wirken. Sie helfen dabei, Zellen vor oxidativem Stress zu bewahren, und können Entzündungen im Körper verringern. Studien zeigen außerdem, dass Traubenkernextrakt die Blutgefäße und die allgemeine Zellgesundheit unterstützen kann.
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Roter Maca
Roter Maca gilt als sogenanntes Adaptogen. Das bedeutet, er hilft dem Körper dabei, besser mit Stress umzugehen und das hormonelle Gleichgewicht zu unterstützen, ohne den Testosteronspiegel direkt zu erhöhen.
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Bromelain, Papain & Rutin
Bromelain, Papain und Rutin können bei chronischer Prostatitis beziehungsweise chronischem Beckenschmerzsyndrom unterstützend wirken. Sie werden vor allem wegen ihrer entzündungshemmenden, abschwellenden und antioxidativen Eigenschaften eingesetzt. Dadurch können sie den Körper dabei unterstützen, besser mit anhaltenden Entzündungsprozessen umzugehen.
Kombiniert findest du diese Pflanzenstoffe in unserem MADENA EnzyVital®. Die abgestimmte Rezeptur vereint Bromelain, Papain und Rutin und zeichnet sich durch eine besonders hohe Enzymaktivität aus.
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Kurkuma
Curcumin ist der entscheidende Inhaltsstoff von Kurkuma und wirkt antioxidativ. Es kann Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen regulieren. Um diesen Effekt zu erzielen, reicht Kurkuma als Gewürz in der Regel nicht aus, da dafür eine bestimmte Menge Curcumin benötigt wird.
Vorsicht ist bei Produkten mit Pfefferzusatz geboten, da dieser die Aufnahme von Curcumin ins Blut unkontrolliert erhöhen kann. Aus diesem Grund enthalten die MADENA Kurkuma-Kapseln keinen Pfefferextrakt. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem, wie Curcumin mit den natürlichen Darmbakterien zusammenwirkt und so den Körper unterstützen kann.
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Magnesium
Magnesium kann bei chronischer Prostatitis beziehungsweise chronischem Beckenschmerzsyndrom interessant sein, insbesondere wenn Muskelverspannungen, Krämpfe, erhöhter Stress oder Schlafprobleme bestehen. Auch bei einem tatsächlichen Magnesiummangel kann eine sinnvolle Ergänzung sein.
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Selen
Selen trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Außerdem unterstützt es die normale Funktion des Immunsystems. Beides kann sich positiv auf die Beschwerden bei Prostatitis auswirken.
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Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) spielen eine wichtige Rolle für die normale Funktion des Körpers. Sie tragen zu einer normalen Herzfunktion bei und sind Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Da sie in die Struktur von Zellen eingebaut werden, sind sie besonders für Gewebe mit hoher Stoffwechselaktivität relevant. Eine ausreichende Versorgung kann daher die allgemeinen Körperfunktionen – auch bei Prostatitis – unterstützen.
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Vitamin D
Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und hat eine wichtige Rolle bei der Zellteilung. Außerdem unterstützt es den Erhalt normaler Knochen und Muskelfunktionen.
Viele der genannten Pflanzenstoffe wirken besonders im Zusammenspiel als isoliert, was als sogenannter »Synergieeffekt« bezeichnet wird. Daher können Präparate sinnvoll sein, die die Pflanzenstoffe miteinander ergänzen.
Wo finde ich einen Prostata-Komplex in Apothekenqualität?
Mit MADENA ProstaGlück® haben wir eine speziell entwickelte Nährstoffkombination geschaffen, die dich gezielt bei der Unterstützung der normalen Prostatafunktion im Alltag begleitet.
Gerade bei wiederkehrenden Beschwerden spielen auch körpereigene Reaktionen wie Entzündungsprozesse und oxidativer Stress eine Rolle. Deshalb kombinieren wir ausgewählte Pflanzenstoffe wie Sägepalmenextrakt, Brennnesselwurzel und Kürbiskernextrakt in einer durchdachten, komplexen Formel. Ergänzt wird diese Kombination durch einen besonders hohen Gehalt an Phytosterolen sowie den innovativen Markenrohstoff phytopin® (Beta-Sitosterol aus Kiefer), der für seine Reinheit und Qualität steht.
Ein besonderer Vorteil von ProstaGlück® liegt in der durchdachten Kombination: Statt isolierter Einzelstoffe greifen die Inhaltsstoffe sinnvoll ineinander. Ergänzt durch Zink und Selen, die zur normalen Zellfunktion und zu einer normalen Funktion des Immunsystems beitragen, entsteht eine ganzheitliche Formel für den täglichen Bedarf.
ProstaGlück® richtet sich an Männer, die ihre Prostata bewusst unterstützen möchten – insbesondere in Phasen erhöhter Belastung oder bei ersten Anzeichen von Unwohlsein im Prostata-Bereich.
Prostatitis Ernährung: Worauf sollte ich achten?
Die Ernährung ersetzt bei einer Prostataentzündung keine medizinische Therapie. Sie kann aber unterstützend sein, indem sie entzündungshemmend wirkt und sich Beschwerden dadurch verbessern können.
Neben der ausreichenden Flüssigkeitszufuhr ist daher wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung mit antientzündlichen Lebensmitteln zu achten, wie:
- Omega-3-Fettsäuren – aus Leinöl, Walnüssen, Chiasamen und fettem Seefisch (Lachs, Makrele)
- Lycopin – aus gekochten Tomaten
- Zinkhaltige Lebensmittel – aus Kürbiskernen, Haferflocken und Hülsenfrüchten
Auch eine ballaststoffreiche Ernährung mit Präbiotika und Probiotika kann hilfreich sein, da sie die Verdauung unterstützt und den Druck im Beckenbereich reduzieren kann.
Alkohol sowie stark verarbeitete Lebensmittel sollten bei einer Prostatitis möglichst reduziert werden, da sie Entzündungsprozesse im Körper begünstigen können.
Prostatitis Vorbeugung: 9 Tipps, wie du das Risiko minimieren kannst
Einer Entzündung der Prostata kannst du nicht immer vollständig vorbeugen, aber du kannst dein Risiko deutlich senken, indem du einige Gewohnheiten anpasst. Wichtig ist vor allem, dass du Faktoren meidest, die Entzündungen oder Infektionen begünstigen:
- Regelmäßige Blasenentleerung: Halte den Urin nicht lange zurück. Häufiges Anhalten kann Bakterienwachstum fördern und den Harntrakt reizen.
- Ausreichend trinken: Genug Wasser hilft, die Harnwege durchzuspülen und Keime auszuschwemmen.
- Gute Intimhygiene: Falsche oder fehlende Intimhygiene erhöhen das Risiko, dass Bakterien in die Harnwege gelangen.
- Geschützter Geschlechtsverkehr: Einige Formen der Prostatitis können durch sexuell übertragbare Infektionen, insbesondere beim Analsex, entstehen. Verwende daher Kondome, sie können das Risiko senken.
- Regelmäßige Ejakulation: Es gibt Hinweise, dass eine regelmäßige Entleerung der Prostata, etwa durch Sex oder Masturbation, helfen kann, Sekretstau zu vermeiden.
- Langes Sitzen vermeiden: Dauerhaftes Sitzen, wie im Büro oder auf dem Fahrrad, kann Druck auf die Prostata ausüben. Regelmäßige Bewegung und Pausen sind daher sinnvoll.
- Immunsystem stärken: Ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung helfen generell, Infektionen vorzubeugen.
- Reizstoffe reduzieren: Bei empfindlichen Personen können Alkohol, scharfes Essen oder viel Koffein Beschwerden fördern.
- Frühzeitig behandeln lassen: Wenn du Symptome wie Schmerzen im Beckenbereich, Brennen beim Wasserlassen oder häufigen Harndrang bemerkst, solltest du diese frühzeitig ärztlich abklären lassen.
Durch diese einfachen Maßnahmen kannst du dein Risiko für eine Prostatitis deutlich reduzieren und gleichzeitig aktiv zur langfristigen Gesundheit deiner Prostata beitragen.
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