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  • Scheidenflora aufbauen: 7 Tipps für ein gesundes Milieu

    16. Sep 2026

    Wenn du deine Scheidenflora aufbauen oder nach einer Störung unterstützen möchtest, ist es wichtig, das natürliche Gleichgewicht der Vagina zu schützen. Mögliche Auslöser solltest du dabei im Blick behalten. Laktobazillen spielen eine zentrale Rolle, da sie unter anderem Milchsäure bilden und so zu einem gesunden, sauren Scheidenmilieu beitragen.

    Welche Maßnahmen zur Unterstützung der Scheidenflora sinnvoll sind, hängt von der individuellen Situation ab. Nach der Einnahme von Antibiotika kann sich das Milieu häufig von selbst wieder stabilisieren. Bei wiederkehrenden Beschwerden sollte zunächst die Ursache geklärt werden. Milchsäurepräparate und bestimmte Probiotika können die Vaginalflora ergänzend unterstützen.

    Was ist die Scheidenflora und welche Aufgabe hat sie?

    Die Scheidenflora, auch Vaginalflora genannt, umfasst alle Mikroorganismen, die natürlicherweise in der Vagina vorkommen. Bei vielen gesunden Frauen spielen dabei Laktobazillen, also Milchsäurebakterien, eine besonders wichtige Rolle. (1, 3)

    In einer Studie von Ravel et al. (2011) dominierten bei rund drei Vierteln der Teilnehmerinnen Laktobazillen in der Vaginalflora. Zu den häufig vorkommenden Arten gehörten unter anderem:

    • Lactobacillus crispatus
    • L. iners
    • L. gasseri
    • L. jensenii

    Laktobazillen übernehmen eine wichtige Schutzfunktion in der Vagina: Sie bilden unter anderem Milchsäure und tragen so zu einem typischerweise sauren pH-Wert von etwa 3,5 bis 4,5 bei. (2, 3)

    Ein saures Scheidenmilieu kann die Vermehrung bestimmter unerwünschter Mikroorganismen erschweren und unterstützt damit die natürliche Abwehr der Vagina. (4) Einen vollständigen Schutz vor Infektionen bietet eine gesunde Vaginalflora jedoch nicht.

    Woran erkenne ich eine gestörte Scheidenflora?

    Eine gestörte Scheidenflora kann sich durch verschiedene Veränderungen im Intimbereich bemerkbar machen. Mögliche Anzeichen sind:

    • veränderter oder vermehrter Ausfluss
    • unangenehmer oder fischiger Geruch
    • Juckreiz
    • Brennen oder Reizungen
    • Schmerzen beim Wasserlassen oder Geschlechtsverkehr
    • Rötung oder Schwellung der Vulva

    Beschwerden wie Juckreiz, Brennen oder veränderter Ausfluss können jedoch verschiedene Ursachen haben und sind kein eindeutiger Hinweis auf eine gestörte Scheidenflora. (5)

    Bei einer bakteriellen Vaginose sind vor allem dünnflüssiger, grau-weißer Ausfluss und ein auffällig fischiger Geruch typisch. (2, 6) Ein vaginaler pH-Wert über 4,5 kann ebenfalls ein Hinweis sein, reicht allein aber nicht für eine Diagnose aus. Viele Frauen mit bakterieller Vaginose haben zudem gar keine Beschwerden.

    Scheidentrockenheit ist kein eindeutiges Zeichen für eine gestörte Scheidenflora. Sie kann zum Beispiel durch hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren beziehungsweise in der Menopause entstehen. (7)

    Wichtig ist: Bei auffälligen, anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden im Intimbereich ist eine medizinische Abklärung sinnvoll.

    Was stört das vaginale Milieu? Ursachen im Überblick

    Verschiedene Faktoren können die Zusammensetzung der Scheidenflora oder den vaginalen pH-Wert vorübergehend beeinflussen. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Auslöser und was du dabei beachten solltest.

    Einflussfaktor

    Mögliche Wirkung auf das Scheidenmilieu

    Was du beachten kannst

    Antibiotika

    Können neben unerwünschten Bakterien auch Teile der normalen Bakterienflora beeinflussen

    Antibiotika nur wie verordnet einnehmen, neue Beschwerden anschließend gezielt abklären

    Hormonelle Veränderungen

    Östrogen beeinflusst Vaginalschleimhaut und Laktobazillen 

    Trockenheit und Reizung nicht automatisch als Infektion behandeln

    Menstruation

    Zusammensetzung und pH-Wert können sich vorübergehend verändern

    Kurzfristige Schwankungen sind nicht automatisch behandlungsbedürftig

    Sexualverkehr

    Sexualverkehr und Samenflüssigkeit können das vaginale Milieu vorübergehend verändern

    Anhaltende Beschwerden nach dem Sex medizinisch abklären lassen

    Scheidenspülungen

    Können das natürliche bakterielle Gleichgewicht beeinträchtigen

    Auf Vaginalduschen verzichten

    Duftstoffe und aggressive Intimprodukte

    Können Vulva und empfindliche Schleimhäute reizen

    Möglichst milde, unparfümierte Produkte verwenden

    Spermizide

    Können die Schleimhaut reizen und je nach Wirkstoff auch die vaginale Bakterienflora beeinflussen (8)

    Bei wiederkehrenden Beschwerden mögliche Alternativen besprechen


    Wie stark Antibiotika, Hormone, Sexualverkehr oder Intimprodukte das Scheidenmilieu beeinflussen, kann von Frau zu Frau unterschiedlich sein.

    Wie kann ich die Scheidenflora nach Antibiotika aufbauen?

    Wenn du nach einer Antibiotikabehandlung keine Beschwerden hast, musst du deine Scheidenflora meist nicht aktiv wieder aufbauen. Das vaginale Mikrobiom kann sich häufig selbst stabilisieren, auch wenn Antibiotika vorübergehend Teile der natürlichen Bakterienflora beeinflussen können. (9)

    Bestimmte Probiotika können die Vaginalflora nach einer Antibiotikabehandlung zusätzlich unterstützen. Vor allem bei Frauen, bei denen eine bakterielle Vaginose immer wieder auftritt, gibt es Hinweise auf einen möglichen Nutzen. Eine Metaanalyse von Chieng et al. (2022) zeigte, dass das Risiko für eine erneute bakterielle Vaginose niedriger war, wenn nach der Antibiotikabehandlung zusätzlich Probiotika eingesetzt wurden. (10)

    Wie kann ich Laktobazillen im Intimbereich aufbauen?

    Laktobazillen können über spezielle probiotische Präparate zugeführt werden. Je nach Produkt werden sie oral eingenommen oder direkt vaginal angewendet. Enthalten sind bestimmte Lactobacillus-Stämme, die dabei helfen sollen, die natürliche Vaginalflora zu unterstützen.

    Wie gut ein probiotisches Präparat das Scheidenmilieu unterstützen kann, hängt jedoch vom enthaltenen Bakterienstamm, der Dosierung und dem jeweiligen Produkt ab. Nicht jedes Probiotikum wirkt gleich. (11, 12)

    Wie senke ich den pH-Wert im Intimbereich?

    Normalerweise musst du den vaginalen pH-Wert nicht aktiv senken. Laktobazillen bilden auf natürliche Weise Milchsäure und helfen so dabei, ein saures Scheidenmilieu zu erhalten. Wenn du das vaginale Milieu unterstützen möchtest, geht es deshalb vor allem darum, dieses natürliche Gleichgewicht zu fördern.

    Ist der vaginale pH-Wert dauerhaft erhöht, hängt die passende Maßnahme von der Ursache ab. Mögliche Ansätze sind:

    • Milchsäurepräparate: Vaginale Milchsäurepräparate können dabei helfen, das saure Scheidenmilieu zu unterstützen. (22)
    • Vitamin C zur vaginalen Anwendung: Vaginale Vitamin-C-Tabletten können das Scheidenmilieu ansäuern und werden in der deutschen S2k-Leitlinie als mögliche ergänzende Maßnahme genannt. (2, 15)
    • Östrogentherapie in und nach den Wechseljahren: Ein erhöhter vaginaler pH-Wert kann in und nach den Wechseljahren mit dem sinkenden Östrogenspiegel zusammenhängen. Eine geeignete Östrogentherapie kann dazu beitragen, den pH-Wert zu senken und die Zahl der Laktobazillen zu erhöhen. (16)

    Wichtig: Der pH-Wert allein sagt noch nicht, ob etwas nicht stimmt. Entscheidend ist immer, ob zusätzlich Beschwerden auftreten und was die Ursache dafür ist.

    Was hilft beim Aufbau der Vaginalflora? 7 wertvolle Tipps

    Wenn du deine Vaginalflora aufbauen und langfristig unterstützen möchtest, solltest du vor allem die natürliche Regulation der Vagina schützen und unnötige Reizungen im Intimbereich vermeiden.

    1. Verzichte auf Scheidenspülungen: Die Vagina reinigt sich selbst. Scheidenspülungen können das natürliche Gleichgewicht der Vaginalflora stören und sind deshalb nicht empfehlenswert. (17)
    2. Reinige den Intimbereich möglichst schonend: Für die äußere Vulva reicht meist warmes Wasser. Wenn du ein Reinigungsprodukt verwendest, sollte es mild und unparfümiert sein. Parfümierte Intimsprays und aggressive Seifen können Haut und Schleimhaut reizen.
    3. Vermeide unnötige Reizungen im Intimbereich: Nasse Badebekleidung oder stark verschwitzte Kleidung solltest du möglichst zeitnah wechseln. Länger anhaltende Feuchtigkeit und Reibung können die empfindliche Haut im Intimbereich reizen.
    4. Nutze Milchsäure und Probiotika gezielt: Milchsäurepräparate und bestimmte Probiotika können die Vaginalflora ergänzend unterstützen. (10)
    5. Lass Beschwerden gezielt abklären: Eine passende Diagnose hilft dabei, die eigentliche Ursache zu behandeln und das Scheidenmilieu nicht unnötig mit ungeeigneten Maßnahmen zu belasten.
    6. Verzichte auf ungeeignete Hausmittel: Joghurt, Essig, Zitronensaft und ätherische Öle sollten nicht vaginal angewendet werden. Um die Scheidenflora aufzubauen sind solche Hausmittel nicht zuverlässig belegt und sie könnten die empfindliche Schleimhaut sogar zusätzlich reizen.  (20)
    7. Ernähre dich ausgewogen: Eine abwechslungsreiche, ballaststoffreiche Ernährung kann ein gesundes Darmmikrobiom unterstützen. Auch fermentierte Lebensmittel wie Naturjoghurt, Kefir oder Sauerkraut können sich auf das Darmmikrobiom auswirken. Ob solche Lebensmittel auch die Scheidenflora gezielt fördern, wird noch untersucht.

    Kleine, gezielte Maßnahmen im Alltag können dabei helfen, das natürliche Scheidenmilieu zu unterstützen, ohne unnötig einzugreifen.

    Milchsäurekur oder Probiotika – was hilft der Scheide besser?

    Milchsäure oder Probiotika sind nicht grundsätzlich »besser«. Milchsäure soll vor allem ein saures Scheidenmilieu unterstützen, während Probiotika ausgewählte Bakterienstämme zuführen. Welche Option infrage kommt, hängt unter anderem ab von::

    • dem Anlass
    • dem verwendeten Präparat 
    • der individuellen Situation

    Die deutsche S2k-Leitlinie zur bakteriellen Vaginose nennt sowohl Milchsäure als auch Probiotika als mögliche Ergänzung. (2)

    Sind orale oder vaginale Probiotika besser für die Vaginalflora?

    Bisher ist nicht eindeutig belegt, dass orale oder vaginale Probiotika grundsätzlich wirksamer sind. Entscheidend sind vor allem der verwendete Bakterienstamm, die Dosierung und das konkret untersuchte Präparat.

    Eine Metaanalyse von Chieng et al. (2022) fand keinen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Anwendungsweg – oral oder vaginal – und dem Risiko für eine erneute bakterielle Vaginose. (10) Bislang lässt sich daher nicht sagen, dass eine der beiden Anwendungsformen grundsätzlich wirksamer ist.

    Wann sind Vaginalzäpfchen mit Milchsäure aus der Apotheke sinnvoll?

    Vaginale Milchsäurepräparate können helfen, das natürlich saure Milieu der Scheide zu unterstützen. Die Studienlage ist allerdings noch nicht eindeutig. Ein systematischer Review von Plummer et al. (2021) kommt zu dem Ergebnis, dass es zwar Hinweise auf einen Nutzen gibt, bisher aber nur wenige hochwertige Studien vorliegen. (22) Bei einer bestehenden bakteriellen Vaginose reichen Milchsäurepräparate allein in der Regel nicht aus. 

    Wenn vaginale Beschwerden immer wieder auftreten, sollte zuerst geklärt werden, was dahintersteckt. Ob Milchsäure anschließend ergänzend sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Situation ab.

    Welche Nahrungsergänzung ist für eine gesunde Scheidenflora sinnvoll?

    MADENA ProbioGyn® Uro ist auf die ergänzende Unterstützung von Vaginalflora und Harnwegen ausgerichtet. Das Produkt enthält die Lactobacillus-Arten L. crispatus, L. gasseri, L. jensenii, L. brevis und L. rhamnosus sowie Präbiotika und Pflanzenextrakte wie Cranberry, Buchu, Goldrute, Kapuzinerkresse und Meerrettich. Biotin und Niacin tragen zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei.

    MADENA CandiVital® ist eine pflanzenbasierte Nahrungsergänzung zur ergänzenden Unterstützung bei einer vaginalen Candidose und enthält unter anderem Knoblauch, Oregano, Thymian, Olivenblatt, Schwarzkümmel und Biotin. 

    Wichtig: Eine diagnostizierte vaginale Candidose benötigt eine gezielte medizinische Behandlung.

    FAQ – Scheidenflora

    Wie lange dauert es, bis sich die Scheidenflora erholt?

    Wie lange sich die Scheidenflora erholt, lässt sich nicht pauschal sagen. Die Dauer hängt unter anderem von der Ursache der Veränderung, Medikamenten, Hormonen und individuellen Faktoren ab.

    Kann ich den pH-Wert der Scheide selbst messen?

    Ja, den pH-Wert der Scheide kannst du mit einem vaginalen pH-Selbsttest selbst messen. Solche Tests sind in Apotheken und Drogerien erhältlich und können Hinweise auf Veränderungen geben. Ein auffälliger vaginaler pH-Wert sagt jedoch nicht eindeutig aus, welche Ursache dahintersteckt, und ersetzt keine Diagnose.

    Kann die Antibabypille die Scheidenflora verändern?

    Ja, hormonelle Verhütungsmittel können das vaginale Milieu beeinflussen. Die Auswirkungen unterscheiden sich jedoch je nach Verhütungsmethode und Person.

    Ist Joghurt bei trockener Scheide als Hausmittel geeignet?

    Für Joghurt als Hausmittel bei Scheidentrockenheit gibt es keine verlässlichen Beweise. Bei vaginaler Trockenheit sind stattdessen Produkte sinnvoll, die ausdrücklich für diesen Zweck entwickelt und untersucht wurden.

    Welche Rolle spielt die Darmflora für die Scheidenflora?

    Das Darm- und das Vaginalmikrobiom stehen in Verbindung zueinander (26, 27), sind aber nicht dasselbe. Eine ausgewogene Ernährung kann das Darmmikrobiom unterstützen. Eine Unterstützung des Darmmikrobioms führt jedoch nicht automatisch zu einer gezielten Veränderung der Scheidenflora.

    Wissenschaftliche Quellen

    1. Ravel J, Gajer P, Abdo Z, et al. Vaginal microbiome of reproductive-age women. Proc Natl Acad Sci U S A. 2011;108 Suppl 1(Suppl 1):4680-4687. doi:10.1073/pnas.1002611107
    2. Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG), Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG). Bakterielle Vaginose: S2k-Leitlinie, AWMF-Registernummer 015-028. Version 5.0. Stand Juni 2023. Accessed August 19, 2026.
    3. Vaneechoutte M. The human vaginal microbial community. Res Microbiol. 2017;168(9-10):811-825. doi:10.1016/j.resmic.2017.08.001
    4. Tachedjian G, Aldunate M, Bradshaw CS, Cone RA. The role of lactic acid production by probiotic Lactobacillus species in vaginal health. Res Microbiol. 2017;168(9-10):782-792. doi:10.1016/j.resmic.2017.04.001
    5. Geer K, Klega A. Vaginitis: Diagnosis and Treatment. Am Fam Physician. 2025;112(5):504-512.
    6. Gutman RE, Peipert JF, Weitzen S, Blume J. Evaluation of clinical methods for diagnosing bacterial vaginosis. Obstet Gynecol. 2005;105(3):551-556. doi:10.1097/01.AOG.0000145752.97999.67
    7. Lethaby A, Ayeleke RO, Roberts H. Local oestrogen for vaginal atrophy in postmenopausal women. Cochrane Database Syst Rev. 2016;2016(8):CD001500. Published 2016 Aug 31. doi:10.1002/14651858.CD001500.pub3
    8. Roddy RE, Zekeng L, Ryan KA, Tamoufé U, Weir SS, Wong EL. A controlled trial of nonoxynol 9 film to reduce male-to-female transmission of sexually transmitted diseases. N Engl J Med. 1998;339(8):504-510. doi:10.1056/NEJM199808203390803
    9. Lehtoranta L, Hibberd AA, Reimari J, et al. Recovery of Vaginal Microbiota After Standard Treatment for Bacterial Vaginosis Infection: An Observational Study. Microorganisms. 2020;8(6):875. Published 2020 Jun 9. doi:10.3390/microorganisms8060875
    10. Chieng WK, Abdul Jalal MI, Bedi JS, et al. Probiotics, a promising therapy to reduce the recurrence of bacterial vaginosis in women? a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Front Nutr. 2022;9:938838. Published 2022 Sep 20. doi:10.3389/fnut.2022.938838
    11. Chen R, Li R, Qing W, et al. Probiotics are a good choice for the treatment of bacterial vaginosis: a meta-analysis of randomized controlled trial. Reprod Health. 2022;19(1):137. Published 2022 Jun 13. doi:10.1186/s12978-022-01449-z
    12. Cohen CR, Wierzbicki MR, French AL, et al. Randomized trial of Lactin-V to prevent recurrence of bacterial vaginosis. N Engl J Med. 2020;382(20):1906-1915. doi:10.1056/NEJMoa1915254.
    13. O'Hanlon DE, Come RA, Moench TR. Vaginal pH measured in vivo: lactobacilli determine pH and lactic acid concentration. BMC Microbiol. 2019;19(1):13. Published 2019 Jan 14. doi:10.1186/s12866-019-1388-8
    14. Ross JDC, Brittain C, Anstey Watkins J, et al. Intravaginal lactic acid gel versus oral metronidazole for treating women with recurrent bacterial vaginosis: the VITA randomised controlled trial. BMC Womens Health. 2023;23(1):241. Published 2023 May 9. doi:10.1186/s12905-023-02303-5
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    16. Galhardo CL, Soares JM Jr, Simões RS, Haidar MA, Rodrigues de Lima G, Baracat EC. Estrogen effects on the vaginal pH, flora and cytology in late postmenopause after a long period without hormone therapy. Clin Exp Obstet Gynecol. 2006;33(2):85-89.
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    24. European Commission. Commission Regulation (EU) No 432/2012 of 16 May 2012 establishing a list of permitted health claims made on foods, other than those referring to the reduction of disease risk and to children’s development and health. Official Journal of the European Union. 2012;L136:1-40. Accessed August 19, 2026. EUR-Lex: Regulation (EU) No 432/2012
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